Daoistische Meditation

Daoistische Meditation – Übung des stillen Qigong

Die daoistische Meditation ist eine Übung aus dem „Stillem Qigong„. Der Autor Yürgen Oster hat diesen Artikel taiji-forum.de aus seinem aktuellen Buch „Der zwölfteilige Brokat und alles andere“ zur Verfügung gestellt. (nk)

Daoistische Meditation nach Sun Si Miao
1. Krankheiten heilen

2. Die natürliche Anlage pflegen
3. Von sich aus vorsichtig sein
4. Das ursprüngliche Qi schmelzen, das Herz befrieden und den Geist festigen.
5. Nun kann man in die sieben Stadien des Xiu Xing 修行 eintreten, wenn man sein Leben dem Dao verschreibt.

Daoistische Meditation nach Sun Si Miao

Sun Si MiaoSun Si Miao (581-682) war ein bedeutender Arzt der Tang Zeit (618 − 907) aus der Stadt Sunjiayuan in der Provinz Shaanxi. Schon als Kind erregte er Aufsehen mit seiner ungewöhnlichen Lernfähigkeit.
Von einem Arzt erwartete er ein umfassendes Studium, nicht nur der Medizin, der Anwendung von Kräutern, Nadeln und Moxa, sondern darüber hinaus auch die klassischen Schriften von Lao Zi, Zhuang Zi und Kung Zi, die buddhistischen Sutras, Kenntnisse in der Astronomie und der Divination und körperlicher Übungen. Seine Arbeiten waren von großer Bedeutung für die Entwicklung der chinesischen Medizin. Rechte Lebensführung galt ihm als Weg zur Gesundheit. „Ein menschliches Leben ist von höchster Bedeutung, mehr wert als tausend Goldstücke; große Tugend ist das einzige Rezept, es zu erhalten.“
Sein wichtigstes Buch wurde demnach auch Bei Ji Qian Jin Yao Fang 備急千 ⾦金要⽅方 genannt, Das wesentliche Rezept, tausend Goldstücke wert.
Die überwältigende Fülle medizinischer Anweisungen in diesem Werk beinhalten Kräuterrezepte, Hinweise zur Anwendung von Nadeln und Moxa, einfache Hausrezepte, physiotherapeutische Eingriffe, aber auch magische Praktiken, Exorzismen und religiöse Riten. Offenbar war er mit jedem wirksamen Mittel einverstanden. Vom Arzt aber erwartete er nicht nur ein umfangreiches Studium, sondern vor allem die rechte innere Einstellung.
Wenn ein Arzt eine Krankheit behandeln will, muss er seinen Geist beruhigen und seinen Willen festigen. Er muss frei sein von Wünschen und Verlangen und er muss als erstes ein Herz voll Mitgefühl und Empathie entwickeln.
In seinem großen Werk folgen einer Einführung in die Materia Medicina drei Schriftrollen über Gynäkologie, eine über Kinderkrankheiten, eine Rolle über die sieben Körperöffnungen, eine über von Wind verursachten Krankheiten, eine über die verschiedenen Störungen, zwei Schriftrollen über den Einfluss von Kälte, jeweils eine über alle inneren Organe Zang Fu, eine Rolle Urologie, eine weitere über verschiedene Abszesse, eine über Hämorrhoiden und Fisteln, eine Rolle über Mittel gegen Vergiftungen und diverse andere Behandlungen, eine über Notfallmedizin, eine über Diätetik, eine über die Lebenspflege, eine Schriftrolle über die Pulsdiagnose und letztlich noch zwei Rollen über Akupunktur und Moxibustion.
Auch verwendete Kräuter und Mixturen, die Herstellung der Medikamente, ihre Lagerung und Haltbarkeit wurden von ihm katalogisiert. Er setzte sich besonders ein für die Vorsorge, gesunde Ernährung und die Kultivierung geistiger Ausgeglichenheit.
Es ist für viele Menschen schon sehr schwer, ihren Körper zu entspannen, umso schwerer fällt es ihnen, sich von der geistigen Anspannung zu lösen. Die meisten kommen mit ihren Vorstellungen, die ihnen den Blick auf die Wirklichkeit versperren. Das ist die schwierige Arbeit, diese Vorstellung beiseite zu schieben. Sie wissen zwar nicht, was Dao ist, aber sie glauben, es zu wissen. Mit jeder neuen Information, die sie bekommen, glauben sie, es besser zu wissen. Mit all diesem Glauben und Wissen stehen die Übenden der Erfahrung des Dao im Weg. Sie kommen mit einer vollen Tasse, wie soll man ihnen da frischen Tee einschenken.
In der richtigen Körperhaltung kannst du alle Gedanken und Gefühle loslassen. Im natürlichen Gleichgewicht werden Körper und Geist eins, und wir erkennen die Wirklichkeit, so wie sie ist, so wie sie wirkt – ohne Verzerrungen und Überlagerungen durch unsere Gedanken, Gefühle, Hoffnungen, Ängste. Ohne irgendetwas zu wünschen oder zu wollen. Es handelt sich dabei nicht um einen speziellen, entrückten, „spirituellen“ Geisteszustand. Es ist nicht notwendig, Mantras aufzusagen, Räucherwerk zu verbrennen, Zeremonien auszuführen oder irgendwelche Heiligen zu verehren.
Je mehr du deinen Körper lockerst, löst und entspannst, desto gelöster wird dein Geist, desto mehr befreist du dich von deinen Vorstellungen, deinen Sorgen und Ängsten. Dann gerätst du langsam in den Zustand von Wu Wei, dann wird dein Handeln frei. Du fragst nicht mehr danach, ob dein Qi fließt. Es fließt. Du machst deine Übungen und du kehrst zurück zu deinem ursprünglichen Wesen, deinem Antlitz vor der Geburt. Deinem wahren So- Sein, zu dem, was sich in dir und durch dich verwirklichen will. Dies ist ein langer, schwieriger Weg und braucht eine Menge Geduld.

1. Krankheiten heilen

Als erstes muss man sich der Krankheiten bewusst werden, um sie zu heilen. Meint, es gibt genug Krankheiten, die ich Unzulänglichkeiten nennen möchte, deren man sich nicht bewusst ist. Es sind nicht unbedingt Krankheiten im klinischen Sinne, von denen die Rede ist. Deshalb werden auch keine Medikamente verabreicht. Sun Si Miao empfiehlt uns Farbvisualisationen. Man merkt, dass er sich nicht nur mit der Medizin beschäftigt hat. Er war auch sehr bewandert in daoistischer und buddhistischer Philosophie und Praxis.
Handelt es sich um eine Krankheit, deren Ursache im Bereich unterhalb des Bauchnabels zu suchen ist, soll man sich rotes Licht im unteren Dan Tian vorstellen. Bei Beschwerden des mittleren Bauchraums, um den Nabel, die Hüften herum, visualisiert man gelbes Licht in der Milz und bei allem oberhalb der Hüfte bis zum Kopf konzentriert man sich auf das mittlere Dan Tian, in dem es wieder rot leuchtet. Dann erwähnt Sun Si Miao noch Krankheiten der Haut, die durch grün-blaues Leuchten in der Leber zu kurieren seien.

2. Die natürliche Anlage pflegenmeditation

Was wir hier die natürliche Anlage nennen, der Zustand des Xian Tian, ist von sich aus gut. Sie wird geschädigt von Krankheiten, von falscher Lebensführung sowohl in der inneren Einstellung als auch im alltäglichen Verhalten. Man soll sie therapieren, bevor sie ausbrechen. Der edle Mensch, der noble Charakter, hat zu seiner Grundlage De 德, was gemeinhin als Tugend übersetzt wird. In unserem Sprachgebrauch steht Tugend immer ganz nah bei der Moral, die hier jedoch nicht gemeint ist. De kann auch als Kraft übersetzt werden, allerdings nicht im Sinne von Muskelkraft oder Maschinenkraft, sondern einer inneren Stärke, die den Schweinehund überwindet.

De hat allerdings auch nichts zu tun mit den guten Absichten, mit denen bekanntlich der Weg zur Hölle gepflastert ist. De ist absichtslos, geschieht von sich aus. Es ist das, was von Anfang an vorhanden ist als natürliche Anlage, die es zu pflegen gilt.
Deshalb –

3. Von sich aus vorsichtig sein

und zwar schon in den Kleinigkeiten. Sun Si Miao nennt dies mindern der geistigen Aktivität. Man soll nicht zu viel grübeln, sich über alles seine Gedanken machen, den Geist nicht überanstrengen mit verschütteter Milch und ungelegten Eiern. Denn damit gefährden wir das Herz, in dem der Geist seinen Wohnsitz hat.
Auch sollen wir nicht zu sehr in Erinnerungen schwelgen, ständig die Vergangenheit wieder aufleben lassen, statt den Moment zu sehen. Dann kommt man schnell zu der Überzeugung, dass früher alles besser war und zerstreut damit seinen Willen, die Gegenwart zu gestalten.
Als drittes rät er vom zu vielen Wünschen ab. Ein Leben im Konjunktiv wendet sich von der Wirklichkeit ab, man sieht nicht das was ist, sondern nur das, was man gerne hätte. Wenn man Ziele zu erreichen sucht, die nicht dem eigenen Wesen entsprechen. Denn in den natürlichen Anlagen steckt schon alles drin, man muss sie nur entwickeln.
Wer ständig geschäftig ist, viel redet, laut lacht, der lenkt von sich selber ab. Hat immer was zu tun und immer was zu sagen, auch wenn er nur sagt, was schon gesagt wurde. Das soll nicht einem stupiden Nichtstun das Wort reden. Unser Meister Sun war selbst ein sehr fleißiger Mensch, der studierte und praktizierte, schrieb und tat. Er hat sich und seine Anlagen darin verwirklicht, hat sich ganz gelebt und ist dabei über hundert Jahre alt geworden.
Immer geht es um ein Zuviel, nie um ein Nicht. Wer einen Verlust erleidet, der wird trauern, das ist natürlich und normal. Wer sich jedoch dieser Trau- er hingibt, wer nicht lernen kann, einen Verlust zu verschmerzen und damit zu leben, schadet seinem Herzen. Die Trauer ist wie ein Loch, aus dem alle Herzensfreude hinausfließt und das Leben keinen Sinn mehr finden lässt.
Bestimmte Termine im Jahreslauf bieten Grund zu Feierlichkeiten. Jedes Fest hat seinen Inhalt und seine Form – Johannisfeuer, Geburtstag oder Weihnacht. Man zieht sich den guten Rock an und später gibt es vielleicht noch Tanz und einen kleinen Rausch.
Inzwischen sehen alle Feste gleich aus, egal was der Anlass ist. Es läuft immer die gleiche Wumms-Musik, auf der Wiese ist ein Rummelplatz aufgebaut und am Abend gibt es ein Feuerwerk. Es wird nicht mehr gefeiert, man amüsiert sich. Und damit nährt man das Verlangen, die Gier nach mehr Lust, nach mehr Rausch, nach mehr Ekstase. Am liebsten jeden Tag Party. Bis der Arzt kommt.
Das Leben genießen und Freude haben, das ist gesund. Doch ein Zuviel der Freude lässt uns vergesslich werden, Fehler machen und letztlich in Verwirrung geraten.
Es gibt Gemütsregungen, die wir als positiv ansehen, wie die zuvor erwähnte Freude, andere finden wir grundsätzlich negativ und sie sollten nicht geäußert werden. Es gehört sich nicht, wütend zu werden oder gar böse sein zu wollen. Natürlich kann man seine Emotionen leichter kontrollieren als zum Beispiel schwitzen oder frieren. Obwohl es Menschen gibt, die noch im Hemd auf die Straße gehen, wo andere schon im Mantel frieren. Umgekehrt geraten manche ins Schwitzen, wo andere noch die Heizung aufdrehen wollen. Ebenso wird manch einer wütend wo andere lachen. Was Sun Si Miao uns sagen will ist, in allen Lebenslagen sich nicht zu sehr von den äußeren Erscheinungen berühren zu lassen. Die innere Distanz und Ruhe zu finden und seinen Weg zu gehen. Angemessen auf alles zu reagieren, und nicht reagieren, wie man glaubt zu sollen, weil andere es so vormachen. Dann geht man nur in die Irre und findet sich am Ende selbst nicht mehr.
Letztlich, so mahnt unser Meister, soll man auch nicht im Leben gut sein wollen. Man soll gut sein, seinen natürlichen Anlagen folgend, denn die sind von sich aus gut.
Hat man auf diese Weise seine geistigen und emotionalen Aktivitäten gemindert, beginnt man mit dem nächsten Schritt der Entwicklung.

4) Das ursprüngliche Qi schmelzen, das Herz befrieden und den Geist festigen.

goldene blüteWenn von ursprünglichem Qi die Rede ist, kann damit sowohl das Yuan Qi, die Erb-Energie gemeint sein als auch jenes Qi, welches noch ruht und nicht in Bewegung versetzt wurde. Das geerbte Qi wird im Laufe des Lebens verbraucht, es ist aber auch lebenswichtig. So sehe ich keinen Sinn darin, es zu schmelzen. Meister Sun nennt das Meer des Qi den Bereich zwischen dem Dan Tian und Ming Men. Ich habe schon erwähnt, dass es unterschiedlichen Gebrauch für diverse Punkte und Bereiche gibt, wodurch mitunter Verwirrung und Missverständnisse entstehen. Als unteres Dan Tian wird häufig ein Punkt ca. drei Zentimeter unterhalb des Bauchnabels angegeben. Allerdings ist Dan Tian wie der Name sagt ein Feld und kein Punkt, es ist demnach zumindest ein größerer Bereich. Der Punkt unterhalb des Bauchnabels ist der sechste Punkt auf dem Dienergefäß und trägt den Namen Qi Hai, Meer des Qi. Sun Si Miao hingegen nennt den ganzen Bereich im Unterbauch Meer des Qi und markiert mit den äußeren Punkten. Wir sollen unseren Lehrern immer mit Verständnis und Wohlwollen begegnen und nicht pingelig sein.
Das Herz wird befriedet, indem wir es in unserer Vorstellung zum Meer des Qi sinken lassen und der Geist soll im Dan Tian ruhen und fest verankert werden.
 In dieser Phase der Meditation und der spirituellen Entwicklung konzentrieren wir uns ganz auf den unteren Bereich des Bauchraums. Qi, Herz und Geist werden zusammen gebracht, damit die Bewegungen des Körpers, der Emotionen und der Gedanken zur Ruhe kommen. Dieser Prozess wird von Meister Sun in fünf Phasen eingeteilt.

  1. Das Herz ist stark bewegt und kennt wenig Ruhe. Es trifft auf 1000 Gedanken, Erinnerungen und Pläne. Das ist das Herz eines normalen Menschen.
  2. Das Herz ist ruhiger, aber immer noch bewegt. Man lernt, die Emotio- nen und Gedanken zu regulieren. Das ist der Beginn des Weges.
  3. Herz und Bewegungen sind ausgeglichen, aber man ist noch nicht fähig, die Bewegungslosigkeit (艮 Gen) zu halten. Mit der Zeit kann das Herz auf den Körper einwirken und eine Entwicklung wird spürbar.
  4. Man gewinnt eine große Ruhe im Herzen, welches sich kaum noch bewegt. So kann man seine Meditation beginnen und auch, wenn man unterbrochen wird, sofort wieder weiterführen.
  5. Das Herz ist in absoluter Ruhe gereift und verweilt bewegungslos. Nichts kann diese Ruhe stören. Man verweilt in seinem So-Sein (Zi Ran) und bleibt beim Wu Wei.
  6. Sicher ist manch einer schon froh, die dritte Phase zu erreichen und mit der Zeit eine Entwicklung zu verspüren. Wenn in der fünften Phase nichts diese Ruhe stören kann, was will man dann mehr?

5) Nun kann man in die sieben Stadien des Xiu Xing 修行 eintreten, wenn man sein Leben dem Dao verschreibt.

  1. Alle Krankheiten schmelzen dahin und der Körper wird leicht, das Herz schwebt frei, die inneren Affekte (Emotionen) hat man beendet, sodass der Geist friedlich und unbewegt ist.
  2. Man überschreitet die Grenzen des Lebens. Das Gesicht wird jung und der Körper erhält eine sanfte Gestalt. Das Herz durchdringt alles Geistige. Man ändert sein Leben, wechselt den Wohnort und löst sich von früherem Verhalten.
  3. Man kann seine Jahre verlängern und lebt als Unsterblicher 仙人 Xian Ren in den Bergen. Man lebt unter dem Schutz von Zhen Wu, lauscht dem Gesang des Jademädchens und Purpurwolken steigen auf.
  4. Das Stadium des wahrhaften Menschen 真人 Zhen Ren zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Der Körper wird zu reinem Qi und beginnt zu leuchten. In Selbstvergessenheit und Freiheit streift man durch das Mysterium.
  5. Der geisthafte Mensch 神人Shen Ren kondensiert Qi zu reinem Geist. Er kann jede Gestalt annehmen und alles durchdringen. Seine Kraft reicht dahin Yang und Yin zu verändern.
  6. Der Geist löst sich auf in reines Licht und strahlt in allen Farben. 
Dieses Stadium wird 郅人Zhi Ren, äußerster Mensch, genannt.
  7. wenn alles Dinghafte überwunden wird, hat man das Eigentliche 
erreicht. Das bedeutet „Zurückkehren zum Ursprung“.

Es ist der Zustand vor allen Zuständen.

Wir können Dao weder erlangen noch herstellen. Es ist immer und überall vorhanden, reichlich. Wir können es erfahren, spüren, erlauschen, erkennen. Nach und nach entwickelt sich ein Sinn dafür. Der Weg dorthin heißt Üben. Immer und immer wieder.
Wiederholen. Rezitieren.
Man kann den Prozess nicht beschleunigen, nur verlangsamen, indem man zu wenig tut.
Durch Rezitation dringt die Übung in dich ein. Sie öffnet sich für dich, wenn du offen bist für sie. Wenn du gewartet hast. Wenn du die Zeit nicht sinnlos verstreichen lässt, sondern dich pflegst, dich kultivierst. Loslassen kannst du nicht durch Nachdenken oder Grübeln erreichen.

Autor: Yürgen OsterYürgen Oster

Yürgen Oster, Jahrgang 1949, praktiziert seit 1976 Taijiquan und Qigong, Meditation und Anmo. Lebt heute auf Teneriffa und in Wudangshan.

Fotos: Yürgen Oster


Literatur

Auszug aus dem Buch „Der zwölfteilige Brokat und alles andere“ von Yürgen Oster
BoD, Norderstedt 2013
Gebundene Ausgabe ISBN 978-3732287185
Paperback ISBN 978-3735784841

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